Wintereinbruch: Verkehrssituation entspannt sich langsam
Die Folgen des Wintereinbruchs sind weiter spürbar: Die Bundesstraße in Tirol bleibt zu, die Pusterer Zugstrecke wurde um 11.30 Uhr freigegeben. Trotz der Schäden gab es keine ernsthaft Verletzten.
Der Wintereinbruch am gestrigen Freitag (23. Februar) war heftig, in vielen Landesteilen gab es ergiebigen Schneefall – und dies hatte Folgen.
Die Situation im Grenzgebiet war zeitweise bekanntlich kritisch, auch heute (24. Februar) noch ist die Tiroler Bundesstraße ab dem Brenner in Richtung Norden gesperrt, einzelne Teilabschnitte sind befahrbar. Die Brennerautobahn ist durchgehend geräumt und befahrbar. Auf Südtiroler Seite sind heute die Hauptverkehrsrouten alle wieder geöffnet – die Brennerstaatsstraße bei Gossensaß war in der Nacht auf Samstag auf Anordnung des Bürgermeisters Martin Alber wegen Lawinengefahr gesperrt worden. Nach eingehender Bewertung heute früh wurde sie wieder freigegeben. Bis kurz vor Mittag unterbrochen war die Bahnlinie zwischen Franzensfeste und Bruneck, nachdem bei Ehrenburg ein Baum auf die Oberleitung gestürzt war. In Abstimmung zwischen Landeshauptmann Kompatscher, Landesrat Daniel Alfreider und RFI wurde die Situation bewertet und um 11.30 Uhr die Strecke wieder für den Zugverkehr freigegeben. Am Freitag Abend musste ein Zug evakuiert werden – glücklicherweise gab es weder hier noch an anderen Problempunkten im Land ernsthaft Verletzte.
LPA/uli/ms