Umrüstung auf Winterreifen: Das sollte man beachten

21.10.2025, 10:14

Umrüstungszeitraum gilt seit dem 15. Oktober und endet am 15. November. LR Alfreider: "Reifenwechsel ist wichtig”

Während der Sommermonate wird die Verwendung von Sommerreifen dringend empfohlen. Sie ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn die Winterreifen dem in der Zulassungsbescheinigung angegebenen Geschwindigkeitsindex entsprechen. (Foto: LPA/Markus Kolhaupt)
Während der Sommermonate wird die Verwendung von Sommerreifen dringend empfohlen. Sie ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn die Winterreifen dem in der Zulassungsbescheinigung angegebenen Geschwindigkeitsindex entsprechen. (Foto: LPA/Markus Kolhaupt)

BOZEN (LPA). Die kalte Jahreszeit beginnt und für viele Autofahrerinnen und Autofahrer steht der Reifenwechsel an. Reifenhändler und Mechaniker erleben aktuell eine rege Nachfrage. Der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen ist nicht immer verpflichtend, aber er ist wichtig, wie Landesrat Daniel Alfreider betont. Denn Sommerreifen sind nicht für niedrige Temperaturen ausgelegt und weisen auf kaltem Asphalt schlechtere Fahreigenschaften auf. 

Welche Reifen braucht es?

Entweder Winterreifen oder Allwetterreifen.

Warum braucht es die Winterreifen?

Gummimischung: Sommerreifen verhärten bei Temperaturen unter ca. 7 °C, was die Haftung deutlich reduziert. Winterreifen bleiben dank ihrer weicheren Mischung flexibel und bieten besseren Grip auf kalten, nassen oder verschneiten Straßen. 

Bremsweg: Tests zeigen, dass sich der Bremsweg mit Sommerreifen auf winterlichen Straßen um bis zu 65 % verlängert. Winterreifen verkürzen den Bremsweg erheblich

Profil und Lamellen: Winterreifen haben spezielle Lamellen und tiefere Profile, die Wasser, Schnee und Matsch besser ableiten und Aquaplaning verhindern. 

Beschleunigung und Stabilität: Sommerreifen verlieren bei Kälte nicht nur Grip, sondern auch Beschleunigungsfähigkeit. Winterreifen sichern die Kontrolle über das Fahrzeug

ms/KI