Mobilitätszentrum Bruneck zum Bahnhof des Jahres 2024 ernannt
Verein Freunde der Eisenbahn zeichnet den Bahnhof Bruneck aus. Auszeichnung am 25. Mai 2024 überreicht. Im neue Mobilitätszentrum fehlen noch die WCs.
Zum dritten Mal, nach Niederdorf und Toblach, wurde ein Ort im Pustertal ausgezeichnet. Am Samstag nahm Bürgermeister Roland Griessmair die Auszeichnung bei einer Feier entgegen. "Das Mobilitätszentrum bringt alle öffentlichen Verkehrsmittel zusammen und ist wichtig für Brunecks Verkehrsplan", sagte er. Aber es muss noch mehr gemacht werden. Dazu zählt ein Weg vom Mobilitätszentrum zu den Schulen und Sportplätzen und eine neue Zugstation in der Industriezone Bruneck West. Wann diese gebaut wird, ist noch nicht klar. Sicher ist nur, dass sie nicht während der Bahnsperre 2025 entstehen wird. Joachim Dejaco, der Chef der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG), erzählte von der Geschichte des Mobilitätszentrums: "Die Idee entstand vor 18 Jahren, der Bau begann vor 3 Jahren und jetzt ist es fertig." Es gibt aber noch Arbeit, wie die Renovierung des Bahnhofs. Zuerst soll dort eine neue Toilette gebaut werden, sagte Dejaco. Arthur Scheidle, der Juryvorsitzende, lobte das Mobilitätszentrum. Es hat alles, was man von einer modernen Verkehrsanlage erwartet. Er dankte der Landesregierung und der STA für die Umsetzung und übergab die Plakette Bürgermeister Griessmair. Auch Mobilitätsstadtrat Hannes Niederkofler und andere Behördenvertreter waren da, sowie Martin Vallazza, der Direktor der Abteilung Mobilität des Landes. Er sprach über den Kauf von 15 neuen Zügen und sagte, dass Südtirol im Vergleich zu Tirol und Trentino mehr Verkehrskilometer pro Einwohner hat. Vallazza ermutigte alle, Bus und Bahn noch mehr zu nutzen.
MS/AI
